Oase an der Weser

NWZ 15.08.09

 Ruhe finden und Kraft tanken

 BERUF Dorothea Berkhout bietet „umfassende Beratung und energetische Hilfe“  

 

 DIE BRAKERIN UNTERSTÜTZT MENSCHEN IN STRESS- UND PROBLEMSITUATIONEN. SPIRITUALITÄT SPIELT DABEI EINE GROßE ROLLE.



VON MARKUS RESENSKI

BRAKE - Als „kunterbunten Gemischtwarenladen“ bezeichnet ein Mitarbeiter des Arbeitsamtes die Selbstständigkeit von Dorothea Berkhout. Und in der Tat kann sich die 56-Jährige nicht nur auf einen Bereich festlegen: „Mein Angebot reicht von spiritueller Lebensberatung über Qigong bis zur Energiearbeit.“


Berkhouts Arbeitsplatz ist ihr eigener Garten. Vor rund zwei Jahren kaufte sie ein Haus an der Stedinger Landstraße, mit 2400 Quadratmeter großem Grundstück. Seitdem bietet sie in der „Oase an der Weser“ Kurse, Beratungen und Übungen an. „Die Oase ist ein Ort, wo man Ruhe, Frische und Kraft tranken kann. Meine Gäste sollen wieder zu sich selbst und zu ihrem Ruhepunkt finden“, erklärt Berkhout. „Bei mir kann sich jeder ein Stück weiterentwickeln.“ Gerichtet ist das Angebot speziell an Menschen, „die durch Krankheit, Stress oder sonstige Situationen, wie Verlust eines Angehörigen, in eine schwierige Lebenslage gekommen sind.“


Gelernte Sozialarbeiterin



Schon immer hat Berkhout den spirituellen Anteil für wichtig gehalten. Vor einigen Jahren hat die gelernte Sozialarbeiterin eine Zusatzausbildung in Quigong an der Universität in Oldenburg absolviert. Doch damit nicht genug: „Ich bin acht Jahre ins Kloster und dort immer wieder den spirituellen Weg gegangen.“ Durch die Kombination aus sozialer Tätigkeit und einer speziellen „Einweihung“ zum energetischen Ausleiten von Traumata und Schocks sei es laut Berkhout möglich, „umfassende Beratung und energetische Hilfe bei der Bewältigung der Lebenskrise anzubieten.“


Bereits seit 1978 ist Berkhout in verschiedenen sozialen Arbeitsfeldern tätig. Bis vor kurzem war sie Leiterin der Arbeitslosen-Sozialberatungsstelle in Brake. „Obwohl mir die Arbeit dort sehr viel Spaß bereitet hat und ich viel bewegen konnte, veranlassten mich verschiedene Gründe, dort aufzuhören und mich selbstständig zu machen.“ Nicht zuletzt sei damit ein Traum in Erfüllung gegangen. „Ich wollte etwas machen, dass mich wirklich bewegt, wobei ich aber auch anderen Menschen ein Stück weit helfen kann.“

Besucher bisher zufrieden



Das Arbeitsspektrum und die Ideenvielfalt sind bei Dorothea Berkhout noch längst nicht ausgeschöpft. Bereits jetzt kommt ein Mal im Monat eine Seniorengruppe in die Oase. „Die Senioren blühen hier wieder richtig auf.“ Demnächst sollen unter anderem Kräuterseminare folgen oder kleine Schülergruppen kommen, die auch über Nacht bleiben und mit Teleskopen in den Himmel schauen. „Erst einmal müsse sich aber alles bewähren“, so Dorothea Berkhout. Die bisherigen Besucher seien jedenfalls begeistert gewesen.
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